Chartcheck MDAX

Der Performanceindex der deutschen Midcaps (MDAX®) befindet sich an einer interessanten Chartmarke. Der Kurs pendelte in der abgelaufenen Handelswoche zwischen dem horizontalen Widerstand unterhalb der 8000-Punktezone und dem 50% Retracement (ausgehend von Allzeithoch und Allzeittief). Sollte der Ausbruch nun gelingen, sind weitere Kursaufschläge wahrscheinlich. Anderenfalls lautet das Ziel kurzfristig 7500 Punkte.

Chartcheck MDAX (mdax 300x245)


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Heftige Korrektur

Heftige Korrektur (434372 63611114 225x300)Wie bereits vermutet hat der Ölpreis seine jüngste Rallye beendet und notiert mittlerweise rund 25% tiefer. Als Hauptgrund für den raschen und durchaus spürbaren Preisverfall wird auf den ebenfalls nachgebenden Euro und die damit einhergehende Wiederaufwertung des Dollars verwiesen, der ja nach wie vor die Leitwährung für das flüssige Gut darstellt. Ferner ist die Hurrikan-Saison bisher glimpflich verlaufen und der drohende Tropensturm “Edouard” stellte wider Erwartung doch keine Gefahr für die Produktionsstätten im Golf von Mexiko dar. Doch wie geht es nun weiter? Von der technischen Seite betrachtet, befindet sich im Bereich von 110$ eine bedeutende Unterstützung. Sollte diese nicht halten, dürfte es nochmals einige Dollar nach unten gehen und vermutlich die psychologische Marke von 100$ durchbrechen. Es bleibt also spannend…


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Größter Trottel gesucht

Die Euro am Sonntag hat einen Artikel online gestellt, der den aktuellen Wahnsinn beim Ölpreis gekonnt auf den Punkt bringt. Auszugsweise liest man dort:

An den Ölmärkten geht offenbar die Angst um, dass schon bald sämtliche Bohrlöcher der Welt trocken sind. Allein am 6. Juni schossen die Ölpreise um mehr als zehn Dollar in die Höhe und kletterten auf einen neuen Rekordstand von 139 Dollar pro Barrel. „Der Ölmarkt ist im Moment völlig irrational“, stellt George Friedman vom Informationsdienst Stratfor aus Dallas fest. „Die Hysterie hat gigantische Ausmaße erreicht.“

Tatsächlich lassen sich die Preissprünge mit keinem vernünftigen Argument erklären – weder mit der zunehmenden Nachfrage nach Öl noch mit einem angeblich knapperen Angebot oder der Gefahr eines Krieges im Nahen Osten. „Vor allem die Finanzmärkte treiben den Ölpreis“, sagt Barbara Meyer-Bukow vom Mineralölwirtschaftsverband in Hamburg. „Die Preise haben sich zunehmend von den Fundamentaldaten entfernt.“

Damit wächst die Gefahr, dass es schon bald zu einem Crash kommt. „Die Blase wird voraussichtlich in den kommenden drei Monaten platzen“, warnt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank in Frankfurt. „Ein wichtiges Signal für die anstehende Korrektur sind die zuletzt heftigen Preisschwankungen.“ Möglicherweise könnten die Ölpreise aber noch kurze Zeit steigen und Spitzenwerte von 150 bis 170 Dollar erreichen.

Dann aber wird der Fall umso tiefer sein. „Fundamental gerechtfertigt ist ein Ölpreis von höchstens 100 Dollar“, sagt Weinberg. Auf mittlere Sicht würden sich die Notierungen unter dieser Marke einpendeln. Die französische Großbank BNP Paribas prognostiziert, dass der Ölpreis langfristig auf ein „normales Niveau“ von 70 Dollar fällt. So billig wie in den 90er-Jahren wird Öl aber wohl nie wieder werden. „Preise um die 40 oder 50 Dollar werden wir voraussichtlich nicht mehr sehen“, sagt Weinberg.

Der Kurssprung vom 6. Juni wird auf eine Marktstudie von Morgan Stanley und vor allem auf das Säbelrasseln des israelischen Premiers Ehud Olmert zurückgeführt, der eine Militärintervention im Iran angedeutet hatte. Dann bestünde die Gefahr, dass die Iraner die Straße von Hormuz sperren, die weltweit wichtigste Transportader für Öl. Doch die USA werden ein solches Abenteuer nicht zulassen – zumal Präsidentschaftswahlen anstehen.

Sollten sich die Terminmärkte nicht in naher Zukunft entspannen und zudem eine Zinserhöhung der FED erfolgen, rechne ich mit einem Crash beim Ölpreis! Hier gehts zum vollständigen Artikel

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Kommt beim Öl die Korrektur?

Der Ölpreis schien die vergangenen Wochen nur einen Trend zu kennen: den nach oben. So verteuerte sich das Fass Western Texas Intermediate Oil, das Äquivalent zum hier gehandelten Brent Crude um rund 20$ je Barrel auf knapp 120 USD (im Mai Future-Kontrakt diesen Jahres). Short-Spekulanten verbrannten sich die Finger und all diejenigen unter uns die wie ich auf das Auto angewiesen sind merkten es vor allem an der Tankstelle. Klar, Öl ist ein knapper Rohstoff und die Nachfrage aus den aufsteigenden Riesen wie China oder auch Indien explodiert förmlich. Auch bewegt sich Öl seit Jahren bereits in einer Hausse-Phase, welche abgesehen von wenigen Dämpfern einen ganz klaren Trend vorgibt. Ich habe gelernt dass jeder, der sich für den heiß spekulierten (und mitunter echt volatilen) Ölmarkt interessiert sehr klar festlegen muss ob er auf der kurz-, mittel- oder langfristigen Zeitebene agiert und sich anhand dieses Merkmals die News entsprechend heraus suchen sollte.

Kommt beim Öl die Korrektur? (434372 63611114 225x300)Ist der heftige Anstieg der letzten Monate wirklich fundamental gerechtfertigt? Fakt ist, dass der Anstieg ein Resultat des starken Euros ist. So hatte jeder Prozentpunkt, den die amerikanische gegenüber der europäischen Leitwährung verloren hat, das schwarze Gold um rund 3-4 Dollar je Fass verteuert. Rezessionsängste ermutigten die FED, die Zinsen im Dollarraum besonders rasch und großzügig zu senken. Große Fonds und Spekulanten, die aufgrund der Suche nach alternativen Anlageformen (da ja in den vergangenen Monaten massiv Kapital aus den Aktienmärkten abgezogen wurde) oder einfach aufgrund des charttechnisch stabilen Anstiegs mit auf den Zug aufgesprungen sind, verstärkten diesen Trend. Die Lagerbestände in den USA untermauern den Anstieg fundamental jedoch nicht – so sind per 30. April die Lagerbestände an Rohöl auf rund 320 Mio. Barrel angestiegen, und auch die Lager mit Destillaten sind voller. Lediglich beim Benzin wurde ein Rückgang registriert, hier dürften vor allem saisonale Abweichungen reinspielen. Erwähnenswert ist auch, dass nur ein geringer Prozentsatz der gehandelten Kontrakte tatsächlich mit physischen Lieferungen abgeschlossen werden, d.h. einfach dass viel Spekulation im Markt vorhanden ist.

Wird der Ölpreis nun fallen oder nicht? Es gibt sowohl im Long- als auch im Short-Lager viel Gebrüll und beide Seiten haben durchschlagende Argumente. Dass der Rohstoff an sich einer natürlichen Knappheit unterliegt ist außer Frage. Trotzdem ist der Anstieg nicht von gesunder Natur und eine Korrektur in den unteren 100$ Bereich meiner Meinung nach in den nächsten Wochen recht wahrscheinlich. Wenn sich der Euro dem anschließen sollte und im gleichen Zeitfenster ebenfalls an Wert verliert, werden wir an der Zapfsäule leider nicht allzu viel bemerken und weiter zu hohen Preisen Benzin kaufen müssen…

Kommt beim Öl die Korrektur? (unbenannt 2 300x208)

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