Nennen wir das Kind beim Namen

Was sich zur Stunde an der Wall Street abspielt, kann man kurz und knapp als Crash bezeichnen. Der Dow Jones Industrial Index erlitt einen stärkeren Kursrückschlag als an 9/11, der breiter gefasste S&P 500 Index verzeichnete sein größtes Minus seit dem Jahr 1987. Der Technologieindex Nasdaq 100 schafft es auch auf ein stattliches zweistelliges Minus. Sämtliche charttechnische Hoffnungen auf eine Erholungsrallye dürften damit erst mal vom Tisch sein – stellen wir uns lieber auf Handelstage ein, bei denen es nochmal so richtig zur Sache gehen wird. Im Futurehandel bröckeln die Kurse munter weiter. Tun sich da gerade Höllenabgründe auf oder ist es nochmal ein großer Sell-Off vor der Trendwende (bzw. vor dem Einleiten einer längeren Seitwärtsphase?)

Nennen wir das Kind beim Namen (dji 300x213)Nennen wir das Kind beim Namen (sp500 300x213)

Nennen wir das Kind beim Namen (activity 300x150)

Über die gewohnt negativ gegenüber dem Finanzmarkt gehaltene Schreibe des Spiegels, die das größte Tagesminus des DOW innerhalb eines Tages ausruft, darf man dagegen (noch) müde lächeln. Punktemässig mag das ja stimmen, aber wir bewerten nach wie vor mit Prozenten


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Heftige Korrektur

Heftige Korrektur (434372 63611114 225x300)Wie bereits vermutet hat der Ölpreis seine jüngste Rallye beendet und notiert mittlerweise rund 25% tiefer. Als Hauptgrund für den raschen und durchaus spürbaren Preisverfall wird auf den ebenfalls nachgebenden Euro und die damit einhergehende Wiederaufwertung des Dollars verwiesen, der ja nach wie vor die Leitwährung für das flüssige Gut darstellt. Ferner ist die Hurrikan-Saison bisher glimpflich verlaufen und der drohende Tropensturm “Edouard” stellte wider Erwartung doch keine Gefahr für die Produktionsstätten im Golf von Mexiko dar. Doch wie geht es nun weiter? Von der technischen Seite betrachtet, befindet sich im Bereich von 110$ eine bedeutende Unterstützung. Sollte diese nicht halten, dürfte es nochmals einige Dollar nach unten gehen und vermutlich die psychologische Marke von 100$ durchbrechen. Es bleibt also spannend…


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Jahrestiefs in Sicht

Die letzten Tage waren entgegen der EM-Euphorie zumindest an der Börse nicht wirklich heiter. So testen heute gleich mehrere Indizes ihre Jahrestiefs, wie z.B. der Euro Stoxx 50 die 3360 Punkte, der Dow Jones entsprechend 11590 Punkte und auch der deutsche Leitindex ist nicht mehr allzu weit davon entfernt (ca. 5%). Es wird nun spannend, wie es weiter gehen wird. Nach wie vor passt aber auch alles gut zusammen, hoher Ölpreis, Konjunktursorgen in den USA, die Verwerfungen am Immobilienmarkt und, und, und. Sollten die Widerstände halten, kann man sich auf eine mittelfristige Markterholung freuen. Sollten die Widerstände jedoch nachhaltig durchbroche werden, wirds wohl nochmal richtig zur Sache gehen! Einige Crash-Propheten haben ja bereits den 5000er Bereich beim DAX® im Blick! Dennoch sind die Märkte technisch gesehen überverkauft und eine zumindest leichte Erholung ist wieder mal überfällig. Aber immerhin: beim Fussball läufts blendend ;-)

Übersicht der aktuellen Leitindizes

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Größter Trottel gesucht

Die Euro am Sonntag hat einen Artikel online gestellt, der den aktuellen Wahnsinn beim Ölpreis gekonnt auf den Punkt bringt. Auszugsweise liest man dort:

An den Ölmärkten geht offenbar die Angst um, dass schon bald sämtliche Bohrlöcher der Welt trocken sind. Allein am 6. Juni schossen die Ölpreise um mehr als zehn Dollar in die Höhe und kletterten auf einen neuen Rekordstand von 139 Dollar pro Barrel. „Der Ölmarkt ist im Moment völlig irrational“, stellt George Friedman vom Informationsdienst Stratfor aus Dallas fest. „Die Hysterie hat gigantische Ausmaße erreicht.“

Tatsächlich lassen sich die Preissprünge mit keinem vernünftigen Argument erklären – weder mit der zunehmenden Nachfrage nach Öl noch mit einem angeblich knapperen Angebot oder der Gefahr eines Krieges im Nahen Osten. „Vor allem die Finanzmärkte treiben den Ölpreis“, sagt Barbara Meyer-Bukow vom Mineralölwirtschaftsverband in Hamburg. „Die Preise haben sich zunehmend von den Fundamentaldaten entfernt.“

Damit wächst die Gefahr, dass es schon bald zu einem Crash kommt. „Die Blase wird voraussichtlich in den kommenden drei Monaten platzen“, warnt Eugen Weinberg, Rohstoffexperte bei der Commerzbank in Frankfurt. „Ein wichtiges Signal für die anstehende Korrektur sind die zuletzt heftigen Preisschwankungen.“ Möglicherweise könnten die Ölpreise aber noch kurze Zeit steigen und Spitzenwerte von 150 bis 170 Dollar erreichen.

Dann aber wird der Fall umso tiefer sein. „Fundamental gerechtfertigt ist ein Ölpreis von höchstens 100 Dollar“, sagt Weinberg. Auf mittlere Sicht würden sich die Notierungen unter dieser Marke einpendeln. Die französische Großbank BNP Paribas prognostiziert, dass der Ölpreis langfristig auf ein „normales Niveau“ von 70 Dollar fällt. So billig wie in den 90er-Jahren wird Öl aber wohl nie wieder werden. „Preise um die 40 oder 50 Dollar werden wir voraussichtlich nicht mehr sehen“, sagt Weinberg.

Der Kurssprung vom 6. Juni wird auf eine Marktstudie von Morgan Stanley und vor allem auf das Säbelrasseln des israelischen Premiers Ehud Olmert zurückgeführt, der eine Militärintervention im Iran angedeutet hatte. Dann bestünde die Gefahr, dass die Iraner die Straße von Hormuz sperren, die weltweit wichtigste Transportader für Öl. Doch die USA werden ein solches Abenteuer nicht zulassen – zumal Präsidentschaftswahlen anstehen.

Sollten sich die Terminmärkte nicht in naher Zukunft entspannen und zudem eine Zinserhöhung der FED erfolgen, rechne ich mit einem Crash beim Ölpreis! Hier gehts zum vollständigen Artikel

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Bei GEOX wird es interessant

Über Mode kann man sich ja bekanntlich streiten, über den Chart der GEOX-Aktie momentan nicht: der zeigt nämlich klar nach unten. Doch ist der massive Abverkauf eigentlich begründet? Ich finde nicht und führe in diesem Artikel kurz und kompakt aus, warum ich diese Ansicht vertrete. GEOX kommt aus Italien und ist durch seine “atmenden” Schuhe bekannt. Und in diesem Bereich hat das Unternehmen de facto ein Monopol, und das sieht man doch aus Anlegersicht immer gerne. Die entsprechenden Patente hat man sich rechtzeitig gesichert, und werden wohl auch noch eine Zeit lang gültig sein. Noch hinzu kommt ein enormes Wachstum von durchschnittlich rund 30% über die letzten Jahre. Was noch wissenswert wäre ist der Anteil am Umsatz der einzelnen Regionen, da dürfte Europa sehr stark dominieren, bei der aktuellen wirtschaftlichen Großwetterlage ja eher ein Vorteil (wer weiß, wann sich die Amerikaner sicher sind ob sie denn nun in einer Rezession stecken oder nicht).

Zurück zur Aktie: die Eigenkapitalrendite liegt bei 34%, was sehr gut ist, das aktuelle Kurs-Gewinnverhältnis bei ca. 15. Für einen so stark wachsenden Wert ist das wirklich günstig. Einzig das KBV liegt mit immer noch knapp 8 ziemlich hoch, was eingefleischte Value-Fans etwas abschrecken dürfte. Beim Thema Value, wenn man nun die Graham Formel zu Hilfe nimmt und von einem Wachstum von sagen wir 10% ausgeht (und das ist viel zu konservativ wenn man die letzten Jahre betrachtet), kommt man auf einen inneren Wert von 12,54€. Der aktuelle Kurs liegt aber bei unter 8€. Beobachten könnte sich eventuell lohnen!


Wertpapiere in diesem Beitrag:

  Wertpapier Kurs Veränderung Börse
GEOX3,95 €+3,92% (+0,15)Xetra
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Lang & Schwarz – was ist hier los?

Ein interessanter, marktenger Wert den ich bereits seit einiger Zeit beobachte hat heute Prügel bezogen: die Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG hatte heute leider keine guten Zahlen zu verkünden und die Aktie ging prompt 16% leichter aus dem Handel. Vielen Lesern dürfte L&S ein Begriff sein, da die Wertpapierhandelsbank als außerbörslicher Makler inzwischen recht populär ist und auch viele große Online-Broker eine entsprechende Schnittstelle zu L&S bereit halten. In der aktuellen Adhoc Mitteilung gab es unverblümt folgende Zeilen zu lesen, welche die Situation derzeit gut beschreiben:

Der Rückgang des Provisionsergebnisses von TEUR 3.040 auf TEUR 282 ist vor allem auf die zurückhaltende Ordertätigkeit institutioneller Anleger und auf die geschäftspolitische Entscheidung auf die Erhebung der Courtage im TradeCenter Aktien zu verzichten zurückzuführen. Das Handelsergebnis ging von TEUR 5.323 auf TEUR 1.526 zurück.

Das Ergebnis wurde insbesondere durch negative Beiträge aus dem Handel mit Aktien aus dem ‘Mid and Small Cap Segment’ belastet. Dieses Marktsegment ist vor dem Hintergrund der Turbulenzen an den Finanzmärkten noch nicht wieder in das Blickfeld der Anleger zurückgekehrt. Einhergehend mit dem Rückgang der Verwaltungsaufwendungen um TEUR 1.912 auf TEUR 2.249 ergab sich ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR -545 (TEUR 4.204). Das außerordentlich schwierige Börsenumfeld und die damit verbundene Unsicherheit der Finanzteilnehmer halten weiter an. Die eingeschlagene Strategie der Lang & Schwarz Wertpapierhandelsbank AG zielt auf eine Stärkung der Position im außerbörslichen Handel. Es ist ungewiss, ob dies allerdings schon kurzfristig zu nachhaltigen Ergebnisbeiträgen führen wird. Die Gesellschaft wird versuchen das Ergebnis im Jahresverlauf wieder in positives Terrain zu führen.

Es bleibt abzuwarten, ob ein besseres Börsenumfeld auch die Anteile von Lang & Schwarz mittelfristig besser da stehen lässt und ob die Strategie, auf Courtage im außerbörslichen Handel zu verzichten, aufgehen wird. Das 52-Wochen Hoch von 11,00€ ist jedenfalls in weiter Ferne!


Wertpapiere in diesem Beitrag:

  Wertpapier Kurs Veränderung Börse
LANG & SCHWARZ N5,08 €+1,60% (+0,08)Xetra
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MAN – Hier sind die Bullen am Werk!

Derzeit lohnt ein Blick auf die MAN-Aktie. Das DAX-Papier befindet sich derzeit auf Erholungskurs und findet sich ganz abgesehen von der fundamental guten auch in einer charttechnisch interessanten Situation. Der Konzern hat im ersten Quartal seinen Umsatz steigern können (um immerhin 16%) und auch an Auftragsbeständen und positiven Analysten-Ratings mangelt es nicht. Zudem keimt immer wieder die Phantasie hoch, dass VW oder auch Scania Interesse am deutschen Nutzfahrzeughersteller zeigen könnte. Überhaupt, die Maschinenbau-Branche ist an der Börse nach wie vor stark in Mode. Auf der Chartseite sieht man aktuell ein aufsteigendes Dreieck, ein bullish zu wertendes Signal. Gelingt der Aktie ein nachhaltiger Ausbruch über die 96,-€ Marke, sollten theoretisch Kurse bis zu 115€ auf mittelfristige Sicht drin sein.

MAN Tageschart


Wertpapiere in diesem Beitrag:

  Wertpapier Kurs Veränderung Börse
MAN72,48 €-0,90% (-0,66)Xetra
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Kommt beim Öl die Korrektur?

Der Ölpreis schien die vergangenen Wochen nur einen Trend zu kennen: den nach oben. So verteuerte sich das Fass Western Texas Intermediate Oil, das Äquivalent zum hier gehandelten Brent Crude um rund 20$ je Barrel auf knapp 120 USD (im Mai Future-Kontrakt diesen Jahres). Short-Spekulanten verbrannten sich die Finger und all diejenigen unter uns die wie ich auf das Auto angewiesen sind merkten es vor allem an der Tankstelle. Klar, Öl ist ein knapper Rohstoff und die Nachfrage aus den aufsteigenden Riesen wie China oder auch Indien explodiert förmlich. Auch bewegt sich Öl seit Jahren bereits in einer Hausse-Phase, welche abgesehen von wenigen Dämpfern einen ganz klaren Trend vorgibt. Ich habe gelernt dass jeder, der sich für den heiß spekulierten (und mitunter echt volatilen) Ölmarkt interessiert sehr klar festlegen muss ob er auf der kurz-, mittel- oder langfristigen Zeitebene agiert und sich anhand dieses Merkmals die News entsprechend heraus suchen sollte.

Kommt beim Öl die Korrektur? (434372 63611114 225x300)Ist der heftige Anstieg der letzten Monate wirklich fundamental gerechtfertigt? Fakt ist, dass der Anstieg ein Resultat des starken Euros ist. So hatte jeder Prozentpunkt, den die amerikanische gegenüber der europäischen Leitwährung verloren hat, das schwarze Gold um rund 3-4 Dollar je Fass verteuert. Rezessionsängste ermutigten die FED, die Zinsen im Dollarraum besonders rasch und großzügig zu senken. Große Fonds und Spekulanten, die aufgrund der Suche nach alternativen Anlageformen (da ja in den vergangenen Monaten massiv Kapital aus den Aktienmärkten abgezogen wurde) oder einfach aufgrund des charttechnisch stabilen Anstiegs mit auf den Zug aufgesprungen sind, verstärkten diesen Trend. Die Lagerbestände in den USA untermauern den Anstieg fundamental jedoch nicht – so sind per 30. April die Lagerbestände an Rohöl auf rund 320 Mio. Barrel angestiegen, und auch die Lager mit Destillaten sind voller. Lediglich beim Benzin wurde ein Rückgang registriert, hier dürften vor allem saisonale Abweichungen reinspielen. Erwähnenswert ist auch, dass nur ein geringer Prozentsatz der gehandelten Kontrakte tatsächlich mit physischen Lieferungen abgeschlossen werden, d.h. einfach dass viel Spekulation im Markt vorhanden ist.

Wird der Ölpreis nun fallen oder nicht? Es gibt sowohl im Long- als auch im Short-Lager viel Gebrüll und beide Seiten haben durchschlagende Argumente. Dass der Rohstoff an sich einer natürlichen Knappheit unterliegt ist außer Frage. Trotzdem ist der Anstieg nicht von gesunder Natur und eine Korrektur in den unteren 100$ Bereich meiner Meinung nach in den nächsten Wochen recht wahrscheinlich. Wenn sich der Euro dem anschließen sollte und im gleichen Zeitfenster ebenfalls an Wert verliert, werden wir an der Zapfsäule leider nicht allzu viel bemerken und weiter zu hohen Preisen Benzin kaufen müssen…

Kommt beim Öl die Korrektur? (unbenannt 2 300x208)

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Ob das gut gehen wird?

Der erste deutsche IPO des Jahres 2008 ist der Going-Public der ROPAL Europe AG. Das Unternehmen glänzt im wahrsten Sinne des Wortes mit einer neuartigen Oberflächenbeschichtungstechnologie, mit welcher es möglich sein soll, eine Chromoptik zu erzeugen ohne dass tatsächlich Chrom oder verwandte Schwermetalle verwendet werden müssen.

Im laufenden Jahr erwartet man einen Umsatz in Höhe von rund 9 Mio. Euro und CFO Mairhöfer erklärt, dass man mit einer EBIT-Marge von rund 60% arbeiten kann. Der potenzielle Absatzmarkt dürfte durch das umweltverträgliche Verfahren sehr groß sein und auf der Unternehmenswebseite wirbt man mit Referenzkunden wie Henkel. Ein Patent für das angewandte Verfahren soll zudem in Kürze erteilt werden, und Alleinstellungsmerkmale am Markt kommen bekanntlich immer gut. Zusammenfassend kann man sagen, dass es an Phantasie definitiv nicht mangelt und die Zukunftsaussichten für Ropal glänzend sein könnten.

Dennoch bin ich nach wie vor skeptisch. Zum einen notiert die Aktie (es wird seit Freitag gehandelt) im Entry Standard, welcher bestenfalls dürftig reguliert wird. Besonders in Zeiten, in denen es etwas heftiger an den Weltbörsen zuging, wurde hier massiv Kapital abgezogen. Im Vergleich zu den großen Leitindizes hat der Entry Standard mit derzeit 633 Punkten kaum Boden gut gemacht und notiert nahe des Jahrestiefs. Zum anderen ist die Aktie mit dem derzeitigen Kurs von knapp 11 Euro recht ambitioniert bewertet (rund 60 Mio. Marktkapitalisierung). Ausserdem denke ich auch an die Mühlhan AG, welche auch Dienstleistungen rund um Oberflächenschutz anbietet (jedoch hier vor allem im maritimen Bereich, insbesondere Korrosionsschutz ist deren Fachgebiet). Dieses Entry Standard Unternehmen erfreute sich über starke Kurszuschläge nach dem IPO, der Absturz ließ aber nicht lange auf sich Warten und seitdem dümpelt der Wert vor sich hin, sehr zum Leiden der Investoren. Damals wurden vor allem Börsenbriefe angeprangert, welche massiv zum Einstieg getrommelt haben.

Wer die Ropal Aktie gezeichnet hat, darf sich über gute Zeichnungsgewinne freuen (Emission erfolgte zu 7,50€) und dürfte eventuell geneigt sein, diese mit zu nehmen. Mir wäre ein Engagement derzeit auf jeden Fall zu heiß und ich empfehle die Risiken nicht zu unterschätzen. Erst einmal sollten Kurse von über 10€ nachhaltig gehalten werden können, ehe man an eine Depotbeimischung denkt.


Wertpapiere in diesem Beitrag:

  Wertpapier Kurs Veränderung Börse
ENTRYDAX KURS-INDN/A € (+1,70)GER
ROPAL EUROPE1,96 €-1,01% (-0,02)Xetra
MUEHLHAN2,95 €+3,51% (+0,10)Xetra
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Der richtige Draht

Meines Erachtens ist die Aktie von LEONI einen Blick wert. Das Unternehmen (welches übrigens aus meiner Heimatstadt Nürnberg stammt) ist spezialisiert auf dem Gebiet Kabel, Drähte und Bordnetz-Systeme. Das Unternehmen sieht sich selbst auf einem erfolgreichen Wachstumskurs und konnte die gesteckten Umsatz- und Ergebnisziele übertreffen. Die präsentierten Zahlen können sich tatsächlich sehen lassen: der Umsatz stieg im Geschäftsjahr 2007 um 12,3%. Das Ergebnis blieb in Etwa auf Vorjahresniveau, begründet wird dies durch hohe Vorleistungen für künftige Aufträge. Zudem ließ man bereits durchblicken, dass die Dividende wohl um 10 Cent je Anteil erhöht wird, also auf 0,90€. Gemessen am derzeitigen Aktienkurs wären dies ca. 2,5%, für ein expandierendes Unternehmen ein ordentlicher Wert.

Der richtige Draht (cf541469e4 300x200)Und siehe da, vor wenigen Tagen kaufte sich die NÜRNBERGER Beteiligungs AG ein weiteres Stück von LEONI ins Depot. Und auch die Allianz lässt nicht lange bitten und hält derzeit laut Adhoc Meldung über 3% der Anteile. Und wer auf der Käuferseite steht, hat zudem derzeit die Charttechnik auf seiner Seite. Der signifikante Kreuzwiderstand im Bereich von 32,60€ konnte erfolgreich per Wochenschlusskurs überwunden werden, so dass weitere Kursanstiege wahrscheinlich sind. Meine Einschätzung ist, dass LEONI auch in Zukunft an der immer weiter zunehmenden Komplexität der elektronischen Verkabelung in Fahr- und Flugzeugen profitieren wird und man mit diesem MDAX Titel langfristig Gewinne einfahren kann!


Wertpapiere in diesem Beitrag:

  Wertpapier Kurs Veränderung Börse
LEONI N22,65 €+0,02% (+0,00)Xetra
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