Und was sagt das Sentiment dazu?

In den großen Leitindizes regnet es Blut und wichtige Unterstützungslinien wurden mittlerweile verletzt. Die einen sagen der (Aktien-)Markt sei hoffnungslos überverkauft, die anderen sagen es besteht aufgrund der schlimmen wirtschaftlichen Lage noch sehr viel Platz nach unten, es werden gar Indexstände unter 3000 Punkte im Dow Jones, ein dreistelliger Stand beim deutschen Leitindex oder der Goldpreis von 2000US$ herum gereicht. In solchen Momenten der Extreme lohnt es sich, einen Blick aufs Sentiment, also der Erwartung der Marktteilnehmer zu werfen. Im bedeutenden S&P 500 hat die schlechte Laune mittlerweile einen 20-Jahres Höchstwert generiert, derzeit gehen gute 70% von einem fallenden Markt aus. Laut der American Association on Individual Investors (AAII) war der Wert seit den Messungen im Jahr 1987 nie höher als heute.

Oft ist die Sentimentstimmung ein hilfreicher Kontraindikator – bei positivem Newsflow könnte es daher zu markanten Kurssprüngen kommen, da viele Akteure auf Seite der Leerverkäufer ihre Short-Positionen eindecken müssten.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Bluechips abgelegt und mit , , , , , , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Eine Antwort auf Und was sagt das Sentiment dazu?

  1. Marco sagt:

    Ich sichere meine Aktien momentan nur mit einem Bund Future Short ab, da eine extreme kurzfristige Trendwende sehr wahrscheinlich ist. Langfristig wohl eher noch nicht. Die Zinsen dürften abe rkaum noch fallen….

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.