He who sells what isn’t his’n…

… must buy it back or go to prison. Die Bedeutung dieses Spruchs muss Herr Merckle aktuell am eigenen Leib erfahren, da er sich der FTD zufolge mit Short-Spekulationen auf die VW-Aktie verzockt hat. Der Spruch hat nur symbolischen Charakter, da Herr Merckle deswegen keineswegs ins Gefängnis muss, wohl aber mit einer Lösung der entstandenen Fehlspekulation bemüht ist. Einen dreistelligen Millionenbetrag soll das Geschäft angeblich gekostet haben, inzwischen ist auch von einem Verkauf des profitablen Unternehmens Ratiopharm die Rede.

Die Verwerfungen reichen weit, auch das Unternehmen HeidelbergCement ist unmittelbar betroffen, da Merckle über die VEM Vermögensverwaltung GmbH ein großes Aktienpaket hält. Die Anleihen von HeidelbergCement sind in Folge stark unter Druck gekommen, so notiert die bis 2012 laufende Anleihe XS0342136313 welche mit einem Zins von 6,375% ausgestattet ist, bei aktuell nur noch rund 56%. Im September notierte das Papier noch bei weit über 90%. Die Ratingagentur S&P stufte das Rating von HC jüngst von BB+ auf BB- herab und verwies auf die aggressive Finanzpolitik des Unternehmens.

Sollte die Anleihe zur Fälligkeit wie vereinbart zurück gezahlt werden, wären aktuell immerhin deutlich über 30% p.a. drin. Zwar ist das Risiko nicht zu verachten und kann daher nicht mit dem von Festgeld, Tagesgeldkonto und Co verglichen werden, dennoch ist die Rendite ordentlich…

Wertpapier Kurs Veränderung Börse
HEIDELBERGCEMENT AG O.N.81.94 €+1.88% (+1.51)Xetra
VOLKSWAGEN AG ST O.N.132.30 €+1.15% (+1.50)Xetra
N/AN/A €Xetra (N/A)N/A
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