Dax holt Luft – Thyssen Krupp massiv unter Druck

Der Dax ging in der abgelaufenen Handelswoche in die von vielen Marktbeobachtern schon lang erwartete Korrektur. Insgesamt verlor der Deutsche Aktienindex in der ersten Dezember-Woche rund zweieinhalb Prozent. Bereits am Freitag wechselten die Anleger wieder hauptsächlich auf die Käuferseite. Und sorgte damit dafür, dass der Dax am Freitag mit einem Tagesplus von rund einem Prozent bei 9.172 Punkten aus dem Handel ging. Wir können also gespannt sein, in welchem Umfang es in diesem Jahr zu einer Jahresendrallye kommen wird.

In den Vereinigten Staaten fielen die US-Arbeitsmarktdaten besser als erwartet aus. Sollte diese Entwicklung nachhaltig sein, steigt damit jedoch auch die Gefahr des als Tappering bezeichneten Ausstiegs der Fed aus den Anleihenkäufen. Doch dafür gibt es laut Fed-Mitglied Charles Evans derzeit noch keinen Anlass. Experten und Analysten rechnen mit diesem Schritt erst im neuen Jahr.

Nur vier der 30 Dax-Werte erreichten in dieser Handelswoche eine positive Performance. Ganz vorne lagen Fresenius (+2,30%) und K+S (+2,04%). Wochenverlierer ist in dieser Woche die Aktie von Thyssen Krupp (-9,32%), die massiv unter Druck geriet. Die Ursachen sind chronische Probleme und eine Kapitalerhöhung in dieser Woche, die deutlich negativ an der Börse aufgenommen wurde. Der Großaktionär, die Krupp-Stiftung, verlor gar die Sperrminorität. Dafür stockte der schwedische Investor Cevian seinen Anteil am Unternehmen bis 11 Prozent auf.

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