Anleger erwarten weiterhin expansive Geldpolitik

Der Dax konnte in dieser Handelswoche abermals zulegen und mit einem Plus von 1,4 Prozent beenden. Am Freitag gab es dann noch einmal einen kleinen Rücksetzer wegen unerwartet schlechter Zahlen aus dem Technologiesektor. Und so notierte der Deutsche Aktienindex am Freitagabend schließlich bei 8.331 Punkten.

Unterstützung kam zuletzt aus China. Dort gab die Notenbank die Zinsuntergrenze frei, die Geschäftsbanken bislang für Kredite berechnen mussten. Die chinesischen Unternehmen sollen so leichter an Kredite kommen, was sich positiv auf die Investitionen auswirken sollte.

Am Mittwoch sprach der Fed-Chef Ben Bernanke vor dem US-Kongress und sagte dabei nichts Neues. Das US-Anleihenkaufprogramm wird solange aufrechterhalten wie dies mit Sicht auf die konjunkturelle Erholung, den Arbeitsmarkt und die Inflation notwendig sei. Vorstellbar wäre, dass die Fed ihr Anleihenprogramm noch in diesem Jahr nach und nach drosselt und dann 2014 komplett einstellt. Doch letzlich entscheide die wirtschaftliche Entwicklung darüber. Den Anlegern war diese vage Aussage genug um auf eine noch länger anhaltende expansive Geldpolitik der US-Notenbank zu hoffen. Der Dax schloss am Mittwochabend 0,7 Prozent fester.

Wochengewinner waren die Aktien von ThyssenKrupp (+10,27%) und Commerzbank (+9,23%). Nur acht der 30 Dax-Werte beendeten die Börsenwoche mit einem roten Vorzeichen, die größten Verluste hatte dabei SAP zu verkrafte. Europas größter Software-Konzern musste wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in Asien, die Umsatzprognose zurückfahren.

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