Notenbank bringen den Dax in Bewegung

Die Aktienmärkte wechseln derzeit zwischen Euphorie und Depression jeweils abhängig davon was von den Notenbanken zu erwarten ist. Die letzten beiden Tage zeigten mal wieder wie stark die Märkte von der Geldpolitik abhängt. Am Donnerstag sorgte EZB-Chef Mario Draghi für ein regelrechtes Kursfeuerwerk. Die aktuellen oder noch niedrigeren Zinsen seien für einen längeren Zeitraum notwendig, so der Notenbanker. Erstmals legte sich die EZB damit fest und schloss Zinserhöhungen für einen längeren Zeitraum aus. Der Dax legte daraufhin um über zwei Prozent zu.

Am Freitag folgte dann die Enttäuschung, denn die US-Arbeitsmarktdaten fielen relativ stark aus. Der Dax gab daraufhin seine Vortagsgewinne wieder ab und schloss über zwei Prozent im Minus. Denn durch die gute Entwicklung am Jobmarkt, steigt auch die Gefahr eines baldigen Endes der lockeren Geldpolitik durch die Fed. Dabei wurden die Aktienmärkte in den letzten Monaten hauptsächlich durch die Geldschwemme der US-Notenbank getrieben und eine Drosselung könnte hier zu deutlichen Korrekturen führen.

Auf Wochensicht verlor der Dax damit 1,9 Prozent und stand am Freitagabend bei 7.806 Punkten. Der Wochengewinner im Dax war in dieser Woche die Continental-Aktie mit einem Plus von fast vier Prozent. Die größten Verluste gab es bei der Commerzbank (-11,76%) und Fresenius Medical Care (-11,77%). Die Fresenius-Aktie geriet unter Druck nachdem bekannt wurde, dass die amerikanische Krankenversicherung Medicare ihre Zuschüsse für Behandlungen um 9,4 Prozent reduzieren wird.

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