US-Konjunkturdaten fallen besser als erwartet aus

In der vergangenen Handelswoche verliert der Dax 0,8 Prozent und notierte am Freitag vor Börsenschluss bei 7.708,16 Punkten. Die wichtigen Impulse fielen dabei gemischt aus: Zwar ist der US-Haushaltsstreit weiter ungelöst und die Regierungsbildung in Italien gestaltet sich schwierig, doch die jüngsten Konjunkturdaten in den USA fielen überraschend positiv aus.

US-Konjunkturdaten überraschend positiv

Der als Frühindikator bekannte ISM-Index stieg im Feburar auf 54,2 Punkte, während die Volkswirte mit einem Rückgang auf 52,5 Punkte gerechnet hatten. Auch nach dem Inkrafttreten der automatischen Budgetkürzungen ist damit ein Abdriften in die Rezession nicht zu befürchten, so die Experten. Das Verbrauchvertrauen in den USA stieg im Februar nach der endgültigen Berechnung ebenfalls von 73,8 Punkte auf 77,6 Zähler.

Der Wochengewinner war die Aktie von Bayer und auf der Verlustseite standen die Aktien von ThyssenKrupp und Fresenius Medical Care.

Deutsche Bank: Höhere Kapitalanforderungen

Am Freitag stand zudem die Deutsche Bank auf der Verliererseite, nachdem Goldman Sachs eine Verkaufsempfehlung aussprach. Der Grund dafür sind die höheren Kapitalanforderungen für US-Tochtergesellschaften ausländischer Banken. Neben der Deutschen Bank betrifft diese Vorgabe auch die Credit Suisse.

Glencore-Xstrata: Fusion verzögert sich

Die geplante Fusion zwischen den Rohstoffkonzernen Glencore und Xstrata kann nicht wie geplant bis zum 15. März abgeschlossen werden. Die Verzögerung sei mit Kontrollen durch die Regulierungsbehörden zu erklären. Glencore will bei der Präsentation der Geschäftszahlen am Dienstag einen neuen Zeitplan vorlegen.

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