Kupferpreis klettert wieder über 8.000-Punkte-Marke

Im Monatsverlauf stieg der Kupferpreis zuletzt um 6 Prozent und überstieg damit auch erstmals seit acht Wochen wieder die 8.000-Punkte-Marke.

Unterstützend wirken hier, wie auch bei anderen Industriemetallen, die guten Konjunkturdaten aus der Volksrepublik China. Der offizielle Einkaufsmanagerindex für das Verarbeitende Gewerbe stieg im November das dritte Mal in Folge auf 50,6 Punkte – den höchsten Stand seit April und über der Expansionsschwelle von 50 Punkten. Noch leicht stärker stieg der Einkaufsmangerindex für China der HSBC Bank. Beide Indikatoren deuten darauf hin, dass die chinesische Wirtschaft wieder an Fahrt aufnimmt.

Auch auf politischer Ebene scheint die Urbanisierung des Landes eine hohe Priorität zu haben, somit dürfte die hohe Kupfernachfrage Chinas langfristig gesichert sein. Die Volksrepublik China ist als größter Kupferverbraucher für 41 Prozent der weltweiten Nachfrage verantwortlich.

Neben China gilt natürlich auch die Lösung des US-Haushaltsstreits als entscheidend für eine positive Entwicklung der Kupfernachfrage. Wenn sich Republikaner und Demokraten einigen, könnte die US-Wirtschaft 2013 moderat wachsen.

Kupfer ist zudem ein entscheidendes Industriemetall in der Energiewende: Für die Produktion von modernen Windrädern werden bis zu 25 Tonnen Kupfer benötigt. Allein für Deutschland rechnen Studien deshalb mit einer Mehrnachfrage um 50.000 Tonnen pro Jahr.

Die Hersteller spüren die Entwicklung bereits heute: „Es gibt wieder mehr Zuversicht unter den Einkäufern und die Verkäufe zeigten sich zuletzt erfreulich. Es ist ein zunehmendes Interesse an unseren Kupfer-Produkten für das nächste Jahr erkennbar“, so Aurubis-Vorstand Stefan Boel.

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