Dax fällt unter die 7.000-Punkte-Marke

Der Dax zeigt sich diese Woche erneut schwächer und ist am Freitag deutlich unter die 7.000-Punkte-Marke gefallen. Das bedeutet einen Wochenverlust von 3,1 Prozent. Der einzige Wert der die Handelswoche mit einem positiven Vorzeichen beendete war Infineon. Am stärksten verloren HeidelbergCement und Thyssen Krupp.

Fundamental haben die Dax-Konzerne im dritten Quartal zwar einen Rekordumsatz eingefahren, die schwierigen Rahmenbedingungen sorgten allerdings für schwächere Margen. Laut einer Studie von Ernst & Young konnten die Dax-Unternehmen insgesamt 295 Milliarden Euro erlösen und damit elf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Das operative Ergebnis (EBIT) der Unternehmen lag jedoch nur bei 16,2 Milliarden Euro und damit 37 Prozent weniger als im Vorjahr. Hauptgrund waren dabei Sondereffekte wie die Wertberichtigung der Deutschen Telekom auf die US-Tochter.

Die größten Gewinnsprünge auf Basis des EBIT machten der Rückversicherer MunichRe und der Versorger RWE mit einem Plus von jeweils 71 Prozent. Absolut gesehen erzielte der Allianz-Konzern mit 2,53 Milliarden Euro den größten EBIT.

Bei den Absatzmärkten büßt Europa an Bedeutung ein, viele der Dax-Unternehmen sind jedoch global aufgestellt und konnten so der Konjunkturschwäche in Europa trotzen. In Nordamerika legten die Umsätze um ein Viertel zu. Mit einem Plus von 27 Prozent erzielte der Volkswagen-Konzern das größte Umsatzwachstum und liegt mit 48,85 Milliarden Euro Umsatz auch absolut gesehen auf dem ersten Platz.

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