Anlegerkalender 2014 – 2015

Auch Finanzinteressierte tauschen sich gerne mit Gleichgesinnten aus. Viele nutzen dafür Anlegerforen und Börsencommunities im Internet. Vielen ist aber auch der persönliche Austausch wichtig. Alle Jahre wieder treffen sich daher Anleger, Investoren, Finanzprofis und Börseninteressierte zum Austausch auf Anlegermessen und Börsentagen. Dort stellen diverse Aussteller die neuesten Innovationen und Trader stellen Ihre Strategien (teilweise in Livetradingveranstaltungen) vor. Es können kostenfreie und kostenpflichtige Seminare besucht oder einfach nur mit Gleichgesinnten über die neusten Börsentrends diskutiert werden. Die größte Messe ist die jährlich stattfindende INVEST in Stuttgart. Etwas spezieller ist die World of Trading in Franfurt. Daneben gibt es noch Rohstoffmessen und Börsentage.

Anbei ein Überblick über die bevorstehenden Termine:

  • Börsentag Berlin: 11.10.2014
  • Börsentag Hamburg: 25.10.2014
  • Edelmetall & Rohstoffmesse München: 07./08.11.2014
  • World of Trading Frankfurt: 21. – 22.11.2014
  • INVEST Stuttgart: 17./18.04.2015

Quelle und weitere Termine: kalender-2015.org

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Gold – Comeback in Sicht

Nach den heftigen Verlusten im Vorjahr und dem langen Stabilisierungsprozess in den letzten Monaten zeigt der Trend beim Edelmetall nun nach oben. Dafür sprechen einige Indikatoren, selbst die zunächst positiv anmutenden Informationen vom Arbeitsmarkt aus den USA und die neuen Höchststände bei Dow Jones und DAX konnten keine Umkehr verursachen.

Chart-Analyse: klarer Aufwärtstrend

Der Goldpreis hatte in dieser Woche mit 1.332 US-Dollar je Feinunze ein Drei-Monats-Hoch erreicht, bevor er angesichts der vermeintlich guten Meldungen vom US-Arbeitsmarkt auf aktuell 1.319 US-Dollar nachgab. Bereits Mitte Juni war er über die wichtigen 100- und 200-Tageslinien geklettert und wurde von einem starken Momentum befeuert. Die wichtige 1.330-er Linie konnte bereits kurzfristig gerissen werden, auch wenn aktuell die boomenden Aktienmärkte dem Edelmetall eine kleine Pause verordnet haben. Allerdings zeigt der weltweit größte Gold-ETF, der SPDR Gold Shares, dass auch am Gold-Markt einiges in Bewegung geraten ist. Die Goldmenge stieg nämlich in diesem ETF in den letzten Tagen um rund 796,4 Tonnen oder 1,4 Prozent.

Aktien-Boom: Wirtschaftsdaten genauer durchleuchten

Angesichts des Höhenfluges des Dow Jones über die 17.000-er Marke lohnt sich ein Blick zwischen die Zeilen der statistischen Zahlenkolonnen. Der ADP-Report verkündete, dass in den USA im Monat Juni 211.000 neue Stellen geschaffen wurden und die Arbeitslosenquote nach wie vor bei 6,3 Prozent liegen soll. Eine andere Kennzahl ist ebenso interessant, denn die Beschäftigungsquote liegt immer noch zwischen 58 und 59 Prozent. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 belief sich der Anteil der Beschäftigten an den Erwerbsfähigen noch auf 64 Prozent. Was zunächst widersprüchlich klingt, ist der Korrektur um die Langzeitarbeitslosen geschuldet, die eben aus der Statistik fallen. Nun bleiben die Wirtschaftsergebnisse für das II. Quartal abzuwarten, denn die zuletzt notwendig gewordenen starken Korrekturen der Prognosen stoßen auf die hochgeschraubten Erwartungen der Märkte.

Die internationalen Konfliktherde konnten nach wie vor nicht stabilisiert werden, die zunächst in der Ukraine verkündete Waffenruhe wurde vom Präsidenten Poroschenko wieder aufgehoben. Intensive Diplomatische Verhandlungen stehen an. Andererseits eskaliert die Lage im Irak, denn ISIS hat einen Kalifat ausgerufen und die Muslime in aller Welt aufgefordert, sich diesem anzuschließen. Nicht nur die Einnahme wichtiger Ölfelder destabilisiert die Situation in der gesamten Region. Zwischenzeitlich ziehen saudi-arabische, irakische und syrische Truppen auf, der Nahe Osten steht vor einer Zerreißprobe.

Für Investoren ergeben sich klare Kaufsignale, denn Gold wird angesichts der langsam anziehenden Inflation in den Industriestaaten, der unsicheren wirtschaftlichen Aussichten und der eskalierenden Konflikte stärker nachgefragt und dem Aufwärtstrend folgen.

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Aktienhandel erläutert: Orderzusätze im Limithandel

Unsere Reihe „Aktien kaufen – Schritt für Schritt erklärt“, setzen wir heute mit einer Erläuterung der Orderzusätze fort.

Neben der Angabe des Wertpapiers, der Stückzahl und des Handelsplatzes kann der Anleger bei der Aufgabe einer Order wahlweise auch einen sogenannten Orderzusatz festlegen. Damit lassen sich bestimmte Bedingungen definieren, unter denen die betreffende Order ausgeführt werden soll. Insbesondere kann auf diese Weise die Ausführung der Order in einer für den Anleger unvorteilhaften Marktsituation beziehungsweise zu einem unvorteilhaften Preis vermieden werden.

Wird kein anderer Orderzusatz angegeben, wird die Order als sogenannte Market-Order – auf deutsch auch als „bestens“ oder „billigst“ bezeichnet – an der Börse platziert und zum nächstbesten Preis ausgeführt. Anders als die Bezeichnung vermuten lässt, muss es sich dabei jedoch keineswegs auch um den aus Sicht des Anlegers und seiner Anlagestrategie besten Preis handeln. Eine Market-Order sollte daher nur dann aufgegeben werden, wenn eine schnellstmögliche Ausführung auch unter Inkaufnahme eventuell nachteiliger Ausführungskurse angestrebt wird.

In allen anderen Fällen ist es dagegen sinnvoll, die Order mit einem Limit sowie gegebenenfalls mit weiteren Orderzusätzen zu versehen. Durch ein Limit kann sichergestellt werden, dass beim Kauf eines Wertpapiers nicht mehr als ein individuell festgelegter Höchstpreis gezahlt beziehungsweise beim Verkauf in jedem Fall ein bestimmter Mindestpreis erzielt wird. Weiterlesen

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Die Weihnachtsrallye geht weiter

Die Jahresendrallye ist in dieser Handelswoche wieder in Bewegung gekommen. Der Dax schloss am Freitagabend genau bei 9.400 Punkten und erzielte damit eine Wochenperformance von plus 4,4 Prozent. Auf Jahressicht legte der Dax bislang um 19 Prozent zu.

Wochengewinner Deutsche Börse – Verlust für HeidelbergCement

Als Wochengewinner darf sich in dieser Woche die Deutsche Börse feiern. Die Aktie legte nach Verlusten in zwei Vorwochen um 10,15 Prozent zu.

Der einzige Dax-Titel mit rotem Vorzeichen ist in dieser Woche die Aktie von HeidelbergCement. Im Wochenverlauf verlor der Baustoffkonzern 0,72% und notierte am Freitagabend bei 53,99 Euro. Die Analysten sind jedoch optimistisch: Goldman Sachs stuft die Aktie derzeit als „Buy“ mit einem Kursziel von 61 Euro ein. Die Privatbank Berenberg stufte HeidelbergCement zuletzt von „Hold“ auf „Buy“ herauf und hob das Kursziel von 50 auf 63 Euro an. Weiterlesen

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Dax holt Luft – Thyssen Krupp massiv unter Druck

Der Dax ging in der abgelaufenen Handelswoche in die von vielen Marktbeobachtern schon lang erwartete Korrektur. Insgesamt verlor der Deutsche Aktienindex in der ersten Dezember-Woche rund zweieinhalb Prozent. Bereits am Freitag wechselten die Anleger wieder hauptsächlich auf die Käuferseite. Und sorgte damit dafür, dass der Dax am Freitag mit einem Tagesplus von rund einem Prozent bei 9.172 Punkten aus dem Handel ging. Wir können also gespannt sein, in welchem Umfang es in diesem Jahr zu einer Jahresendrallye kommen wird.

In den Vereinigten Staaten fielen die US-Arbeitsmarktdaten besser als erwartet aus. Sollte diese Entwicklung nachhaltig sein, steigt damit jedoch auch die Gefahr des als Tappering bezeichneten Ausstiegs der Fed aus den Anleihenkäufen. Doch dafür gibt es laut Fed-Mitglied Charles Evans derzeit noch keinen Anlass. Experten und Analysten rechnen mit diesem Schritt erst im neuen Jahr.

Nur vier der 30 Dax-Werte erreichten in dieser Handelswoche eine positive Performance. Ganz vorne lagen Fresenius (+2,30%) und K+S (+2,04%). Wochenverlierer ist in dieser Woche die Aktie von Thyssen Krupp (-9,32%), die massiv unter Druck geriet. Die Ursachen sind chronische Probleme und eine Kapitalerhöhung in dieser Woche, die deutlich negativ an der Börse aufgenommen wurde. Der Großaktionär, die Krupp-Stiftung, verlor gar die Sperrminorität. Dafür stockte der schwedische Investor Cevian seinen Anteil am Unternehmen bis 11 Prozent auf.

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Dax erstmals über der magischen 9.000-Punkte-Marke

Der Dax konnte am Freitag erstmals die 9.000-Punkte-Marke überwinden und ein neues Allzeithoch bei 9.010,65 Punkten markieren. Am Abend schloss das Börsenbarometer dann nahezu auf Vortagesniveau bei 8.985,74 Punkten (+0,06%).

Die Rekordjagd an den Aktienmärkten ist auf die weiterhin lockere Geldpolitik der Notenbanken zurückzuführen. In der anlaufenden Berichtssaison fielen bislang die Zahlen vieler Dax-Schwergewichte besser als erwartet aus.

Die Stimmung in der Wirtschaft trübt sich hingegen ein – sowohl in Europa als auch in den USA. Der Konsumklimaindex der Universität von Michigan fiel im Oktober von 77,5 Punkten auf 73,2 Zähler. Dies lag deutlich unter den Erwartungen der Analysten, die hier mit 75,0 Punkten gerechnet hatten.

In Deutschland sieht es nicht besser aus: Der ifo-Geschäftsklimaindex zeigte sich erstmals nach fünf Anstiegen in Folge wieder schwächer. Von 107,7 Punkten im Vormonat fiel der Konjunkturindikator auf 107,4 Punkte. Auch hier bleibt der Wert hinter den Erwartungen zurück, denn die Volkswirte hatten mit einem Anstieg auf 108 Punkte gerechnet.

Der Wochengewinner im Dax war die SAP-Aktie mit einer Performance von +7,68 Prozent. Europas größter Software-Konzern setzt auf die Expansion in China und will bis 2015 zwei Milliarden Euro im Reich der Mitte investieren. „Das Potenzial des chinesischen Marktes ist unendlich für uns“, so SAP-Chef Jim Hagemann Snabe. Auf der Verliererseite sind in dieser Woche Infineon (-3,89%) und die Commerzbank (-3,16%) zu finden.

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Dax schließt erstmals über 8.700 Punkte

Der Dax schloss am heutigen Freitag erstmals in seiner 25-jährigen Geschichte über der 8.700-Punkte-Marke. Der Schlusskurs lag bei 8.724,83 Zählern, nachbörslich ging es dann noch etwas weiter nach oben: Der L/E-Dax schloss mit 8.743 Punkten. Dennoch war die Handelswoche für die Börsianer durchaus aufregend. Dem ständigen Auf und Ab folgte dann am Freitag der versöhnliche Wochenausgang.

Dabei gibt es im US-Haushaltsstreit noch keinen Durchbruch sondern lediglich Anzeichen für eine Annäherung  zu vermelden. Die Republikanern sind offenbar wieder verhandlungsbereit, nachdem inzwischen die Mehrheit der Bevölkerung die Opposition für das Dilema verantwortlich macht. Dies lässt sich zumindest aus einer aktuellen Umfrage entnehmen. Wie bekannt wurde gab es zuletzt auch wieder ein Treffen zwischen Republikanern und Demokraten im Weißen Haus.

Der Wochengewinner war diesmal die Continental-Aktie mit einem Plus von 5,53 Prozent. Damit notierte die Aktie des Automobilzulieferers auf einem neuen Jahreshoch. Beflügelt wird der Titel derzeit durch diverse positive Analysteneinschätzungen. Der Wochenverlierer im Dax war die Linde-Aktie mit einem moderaten Minus von 2,15%. Die Analystenmeinungen bewegen sich derzeit zwischen fair bewertet und deutlich unterbewertet.

Auch in der nächsten Woche wird der „goverment shutdown“ in den USA wieder eine wichtige Rolle spielen. Denn viele Investoren machen ihre Anlageentscheidung vom Fortschritt der Verhandlungen zwischen Demokraten und Republikanern abhängig. Experten rechnen mit einer Einigung in letzter Minute, was für eine weitere Rallye an den Aktienmärkten sorgen und uns neue Rekordstände bringen dürfte.

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Commerzbank: Die Überraschung der Woche

Weil die Berichtssaison bislang schleppend verläuft fehlt es dem Dax an Impulsen. Auf Wochensicht verlor der deutsche Leitindex deshalb 0,8 Prozent und notierte am Freitagabend bei 8.338 Punkten.

Doch es gab auch einige Überraschungen wie die Quartalszahlen der Commerzbank. Nach einem schwachen Jahresauftakt und vielen schlechten Nachrichten hat sich Deutschlands zweitgrößtes Kreditinsititut im zweiten Quartal wieder in die Gewinnzone zurückgearbeitet. Der Gewinn von 43 Millionen Euro lag zudem deutlich über den Erwartungen der Analysten, die im Schnitt mit nur sieben Millionen Euro gerechnet hatten. Die Aktionäre waren von der positiven Überraschung angetan und verhalfen der Commerzbank-Aktie zu einem deutlichen Plus von 15 Prozent am Donnerstag und legten am Freitag mit Plus 3 Prozent noch einmal nach. Mit einem Wochenplus von 16,64 Prozent ist die Commerzbank-Aktie damit klar der Wochengewinner im Dax.

Auch die Deutsche Telekom übertraff die Markterwartungen. Durch die Übernahme des US-Konzerns MetroPCS kletterte der Umsatz im zweiten Quartal um 5,4 Prozent auf 15,16 Milliarden Euro. Hier gingen die Analysten lediglich von einem Anstieg auf 14,51 Milliarden Euro aus. Der Konzernüberschuss legte um 10 Prozent auf 530 Millionen Euro zu.

Zudem erlebte die Deutsche Telekom sowohl in Nordamerika als auch in Europa einen „Kundenansturm“. Konzernweit konnten 1,38 Millionen neue Mobilfunk-Kunden im zweiten Quartal gewonnen werden. Die US-Tochter T-Mobile gewann netto 688.000 neue Kunden hinzu, nachdem im Vorjahreszeitraum noch 557.000 Kunden verloren gingen.

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Anleger erwarten weiterhin expansive Geldpolitik

Der Dax konnte in dieser Handelswoche abermals zulegen und mit einem Plus von 1,4 Prozent beenden. Am Freitag gab es dann noch einmal einen kleinen Rücksetzer wegen unerwartet schlechter Zahlen aus dem Technologiesektor. Und so notierte der Deutsche Aktienindex am Freitagabend schließlich bei 8.331 Punkten.

Unterstützung kam zuletzt aus China. Dort gab die Notenbank die Zinsuntergrenze frei, die Geschäftsbanken bislang für Kredite berechnen mussten. Die chinesischen Unternehmen sollen so leichter an Kredite kommen, was sich positiv auf die Investitionen auswirken sollte.

Am Mittwoch sprach der Fed-Chef Ben Bernanke vor dem US-Kongress und sagte dabei nichts Neues. Das US-Anleihenkaufprogramm wird solange aufrechterhalten wie dies mit Sicht auf die konjunkturelle Erholung, den Arbeitsmarkt und die Inflation notwendig sei. Vorstellbar wäre, dass die Fed ihr Anleihenprogramm noch in diesem Jahr nach und nach drosselt und dann 2014 komplett einstellt. Doch letzlich entscheide die wirtschaftliche Entwicklung darüber. Den Anlegern war diese vage Aussage genug um auf eine noch länger anhaltende expansive Geldpolitik der US-Notenbank zu hoffen. Der Dax schloss am Mittwochabend 0,7 Prozent fester.

Wochengewinner waren die Aktien von ThyssenKrupp (+10,27%) und Commerzbank (+9,23%). Nur acht der 30 Dax-Werte beendeten die Börsenwoche mit einem roten Vorzeichen, die größten Verluste hatte dabei SAP zu verkrafte. Europas größter Software-Konzern musste wegen der schwachen wirtschaftlichen Entwicklung, insbesondere in Asien, die Umsatzprognose zurückfahren.

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Notenbank bringen den Dax in Bewegung

Die Aktienmärkte wechseln derzeit zwischen Euphorie und Depression jeweils abhängig davon was von den Notenbanken zu erwarten ist. Die letzten beiden Tage zeigten mal wieder wie stark die Märkte von der Geldpolitik abhängt. Am Donnerstag sorgte EZB-Chef Mario Draghi für ein regelrechtes Kursfeuerwerk. Die aktuellen oder noch niedrigeren Zinsen seien für einen längeren Zeitraum notwendig, so der Notenbanker. Erstmals legte sich die EZB damit fest und schloss Zinserhöhungen für einen längeren Zeitraum aus. Der Dax legte daraufhin um über zwei Prozent zu.

Am Freitag folgte dann die Enttäuschung, denn die US-Arbeitsmarktdaten fielen relativ stark aus. Der Dax gab daraufhin seine Vortagsgewinne wieder ab und schloss über zwei Prozent im Minus. Denn durch die gute Entwicklung am Jobmarkt, steigt auch die Gefahr eines baldigen Endes der lockeren Geldpolitik durch die Fed. Dabei wurden die Aktienmärkte in den letzten Monaten hauptsächlich durch die Geldschwemme der US-Notenbank getrieben und eine Drosselung könnte hier zu deutlichen Korrekturen führen.

Auf Wochensicht verlor der Dax damit 1,9 Prozent und stand am Freitagabend bei 7.806 Punkten. Der Wochengewinner im Dax war in dieser Woche die Continental-Aktie mit einem Plus von fast vier Prozent. Die größten Verluste gab es bei der Commerzbank (-11,76%) und Fresenius Medical Care (-11,77%). Die Fresenius-Aktie geriet unter Druck nachdem bekannt wurde, dass die amerikanische Krankenversicherung Medicare ihre Zuschüsse für Behandlungen um 9,4 Prozent reduzieren wird.

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